
Nach der Bundestagswahl geht es jetzt um Sondierungsgespräche, zähe Koalitionsverhandlungen – schlicht um Machtpoker. Das kann sich noch einige Tage hinziehen. Deshalb schauen wir schon einmal in die Zukunft. Aus der Sicht der SPD haette es bei der Wahl sicherlich wesentlich mehr sein sollen. Einige schielen aber schon jetzt auf 2013. Der Machtkampf bei den Sozialdemokraten ist entbrannt. Und in vier Jahren könnte er vielleicht ja der nächste Kanzlerkandidat werden.
Klaus Wowereit. Berlins Regierender Bürgermeister weiß, wie man in der Regierung mit den Linken umgeht. In vier Jahren könnte sich das Verhältnis zwischen Rot und Rot ohnehin auch auf Bundesebene etwas entspannen. Dann wäre Wowereit der richtige Mann, sagen einige Hauptstadtbeobachter. Darunter sogar Günther Jauch. Bislang will sich Klaus Wowereit jedoch nicht zu einem zweiten Outing hinreißen lassen. Vor allem nicht in Bezug auf eine mögliche Kanzlerkandidatur 2013. Möglicherweise kommt er aber schon früher zum Zug. Möglicherweise – wenn die eigene Partei ruft.

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