
Die beiden in Nordkorea begnadigten US-Journalistinnen sind wieder zu Hause - mit ihnen auch Ex-Präsident Clinton. Den beiden Reporterinnen Ling und Lee drohten 12 Jahre Arbeitslager in dem kommunistischen Land. Beide werden sich so bald wahrscheinlich nicht wieder Nordkorea nähern. Rucksacktouristen können das allerdings tun – und das auch noch völlig ungefährlich. Sie müssen einfach im City-Hostel-Berlin absteigen. Die Zimmer des Hostels sind nämlich ausgerechnet in der ehemaligen Konsularabteilung von Kim Jong Ils Botschaft in Deutschland untergebracht. Der nordkoreanische Botschafter arbeitet jetzt in einem Nebengebäude. Und das Hostel in Berlin-Mitte erwähnt diesen “Unique Selling Point” nicht mit einem Wort auf seiner Website. Ich hab dazu zumindest nix gefunden. Merkwürdig.

Dieses Hostel ist echt der Hammer. Als es umgebaut wurde, hat die Botschaft doch allen ernstes behauptet, nichts damit zu tun zu haben. Angeblich sollen sie Geldsorgen gehabt haben und wollten diese durch das Hostel – mit dem sie ja überhaupt, rein gar nichts zu haben – aufbessern. Ob’s stimmt: Wer weiß das schon so genau.
Der Schaukausten über Nordkorea, der an dem Zaun vor der Botschaft hängt, der ist zummindest allemal eine Besichtung wert!!! Die Bilder, die da hängen, sind einfach zu skurill.
Ich war gerade auf der tagesschau.de. Wie findet ihr denn das neue Layout?
Erst schießen die Nordkoreaner Raketen ab, dann halten sie Ausländer fest. Was für ein komisches Land!!!!!!
Ich bin mal gespannt, welche Gegenleistung Kim Jong Il für die Begnadigung der beiden Reporterinnen bekommen hat… Das wird sich spätestens bei den nächsten Atomgesprächen zeigen – wenn es welche gibt.
Das neue tagesschau.de-Design finde ich persönlich sehr gewöhnungsbedürftig. Das alte war viel besser, viel.